Cybersecurity Weiterbildung mit Bildungsgutschein: Starte Deine IT-Sicherheitskarriere kostenlos (2026)

Was ist eine Cybersecurity-Weiterbildung?
Eine Cybersecurity-Weiterbildung ist ein strukturiertes Lernprogramm, das Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf operative Rollen in der IT-Sicherheit vorbereitet – etwa als SOC Analyst, Penetration Tester, Security Engineer oder GRC-Spezialist. Im Gegensatz zu einem klassischen Informatikstudium liegt der Fokus auf praxisrelevanten Fähigkeiten: Angriffserkennung, Incident Response, Netzwerksicherheit und der Arbeit mit branchenführenden Tools wie SIEM-Plattformen, Firewalls und Schwachstellenscannern.
Typische Inhalte umfassen:
- Grundlagen der Netzwerksicherheit und Kryptografie
- Ethical Hacking und Penetrationstests
- Cloud Security (AWS, Azure, GCP)
- Security Operations Center (SOC) und Incident Response
- Compliance und regulatorische Anforderungen (z. B. ISO 27001, NIS2)
- Vorbereitung auf Zertifizierungen wie CompTIA Security+ oder CompTIA CySA+
Für Quereinsteigende und BerufswechslerInnen ist eine strukturierte Weiterbildung der effizienteste Weg in die Branche – insbesondere, wenn sie über einen Bildungsgutschein vollständig finanziert werden kann.
Was ist ein Bildungsgutschein – und wie funktioniert er 2026?
Ein Bildungsgutschein ist ein offizielles Förderinstrument der Bundesagentur für Arbeit (BA) und des Jobcenters, das die vollen Kursgebühren einer AZAV-zertifizierten Weiterbildung übernimmt. AZAV steht für Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung und ist die gesetzliche Voraussetzung dafür, dass eine Weiterbildung mit staatlichen Mitteln finanziert werden kann.
Der Gutschein funktioniert wie ein Berechtigungsnachweis: Du erhältst ihn nach einem Beratungsgespräch bei Deiner zuständigen Agentur für Arbeit oder Deinem Jobcenter, wählst dann eigenständig einen zugelassenen Kurs aus und reichst den Gutschein beim Bildungsanbieter ein. Die Kosten werden direkt zwischen der Behörde und dem Anbieter abgerechnet – Du zahlst in der Regel nichts aus eigener Tasche.
2026 bleibt das Verfahren gegenüber den Vorjahren unverändert. Das Instrument ist rechtlich im SGB III (§ 81 ff.) verankert und wird von der Bundesagentur für Arbeit weiterhin aktiv gefördert.
Wer hat 2026 Anspruch auf einen Bildungsgutschein?
Der Anspruch auf einen Bildungsgutschein besteht grundsätzlich für folgende Personengruppen:
- Arbeitslose und arbeitsuchend gemeldete Personen (bei der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter)
- Beschäftigte, die von Arbeitslosigkeit bedroht sind – etwa bei drohender Kündigung oder auslaufendem Vertrag
- Beschäftigte, die ihre beruflichen Qualifikationen weiterentwickeln möchten (im Rahmen der Grundsicherung oder beruflicher Neuorientierung)
- Personen ohne abgeschlossene Berufsausbildung oder mit veralteten Qualifikationen
Entscheidend ist das Beratungsgespräch mit einem Vermittler der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters. Dieser prüft, ob eine Weiterbildung Deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessert – im IT-Sicherheitsbereich ist das aufgrund des dokumentierten Fachkräftemangels in der Regel unproblematisch nachzuweisen.
Tipp: Bereite das Gespräch vor. Recherchiere offene Stellen in Deiner Region, notiere konkrete Berufsbezeichnungen wie „SOC Analyst“ oder „IT-Security Engineer“ und erkläre, wie die Weiterbildung Dich direkt für diese Rollen qualifiziert.
Warum sich Cybersecurity gerade 2026 besonders lohnt
2026 ist kein gewöhnliches Jahr für die IT-Sicherheitsbranche. Eine Kombination aus neuen Gesetzen, wachsender Bedrohungslage und einem akuten Fachkräftemangel macht eine Qualifizierung in Cybersecurity derzeit so attraktiv wie nie zuvor.
NIS2UmsuCG: Das neue deutsche Cybersicherheitsgesetz ist in Kraft
Das NIS2-Umsetzungs- und Cybersicherheitsstärkungsgesetz (NIS2UmsuCG) ist seit Dezember 2025 in Deutschland in Kraft. Es setzt die europäische NIS2-Richtlinie in nationales Recht um und verpflichtet rund 30.000 Unternehmen in Deutschland zur Einführung umfassender Informationssicherheitsmaßnahmen.
NIS2 ist das seit Dezember 2025 gültige deutsche Gesetz zur Umsetzung der EU-Cybersicherheitsrichtlinie. Es verpflichtet betroffene Unternehmen aus kritischen Sektoren – darunter Energie, Gesundheit, Transport und digitale Infrastruktur – zur Implementierung von Risikomanagementsystemen, Meldepflichten bei Sicherheitsvorfällen und technischen Schutzmaßnahmen.
Besonders weitreichend: Das Gesetz begründet eine persönliche Haftung der Geschäftsführung für Cybersicherheitsmängel. Die Registrierungsfrist beim BSI lief bis zum 6. März 2026. Unternehmen, die noch nicht regelkonform agieren, stehen unter erheblichem Handlungsdruck – und suchen dringend qualifiziertes Personal (Quellen: anwalt.de, prosicherheit.de).
Cyber Resilience Act: Nächste Regulierungswelle ab September 2026
Ab September 2026 greift zusätzlich der europäische Cyber Resilience Act (CRA), der Anforderungen an die Cybersicherheit von Produkten mit digitalen Elementen festlegt. Hersteller und Importeure sind dann verpflichtet, Sicherheitsanforderungen über den gesamten Produktlebenszyklus zu gewährleisten. Das schafft weiteren Bedarf an Fachkräften mit Kenntnissen in Secure Development und Compliance (Quelle: anwalt.de).
BSI-Lagebericht 2025: Bedrohungslage bleibt angespannt
Laut dem BSI-Lagebericht 2025 befindet sich die IT-Sicherheitslage in Deutschland weiterhin auf einem „angespannten bis kritischen Niveau“. Ransomware-Angriffe, Datenlecks und staatlich gesteuerte Cyberangriffe auf kritische Infrastrukturen haben in Häufigkeit und Professionalität zugenommen (Quelle: security-insider.de).
120.000 offene Stellen: Der Fachkräftemangel ist keine Hochrechnung
In Deutschland fehlen laut der ISC² Cybersecurity Workforce Study 2024 derzeit rund 120.000 Cybersecurity-Fachkräfte. Das ist keine Prognose – das ist der aktuelle Bestand an unbesetzten Positionen. Gleichzeitig berichten 92 % der deutschen Unternehmen von negativen Folgen durch fehlende Cyber-Kompetenzen im eigenen Haus (Quelle: ISC² Workforce Study 2025).
Laut Bitkom (August 2025) sind bundesweit insgesamt 109.000 IT-Stellen unbesetzt – mit Cybersecurity als einem der am stärksten betroffenen Bereiche (Quelle: Brunel / Bitkom).
KI-gestützte Angriffe verschärfen die Lage zusätzlich
2026 beobachten Sicherheitsteams eine neue Qualität von Cyberangriffen: KI-generierte Deepfakes, automatisierte Phishing-Kampagnen und Angriffe, die auf Machine-Learning-Modelle abzielen, verlangen nach Fachkräften, die sowohl klassische Sicherheitsprinzipien beherrschen als auch KI-spezifische Angriffsvektoren verstehen.
Fazit: Wer jetzt eine strukturierte Cybersecurity-Weiterbildung absolviert, tritt in einen Markt ein, der von regulatorischem Druck, technologischem Wandel und akutem Personalmangel geprägt ist – mit entsprechend guten Einstiegschancen.
Wie wählt man eine Cybersecurity-Weiterbildung mit Bildungsgutschein aus
Nicht jede Weiterbildung, die mit dem Begriff „Cybersecurity“ wirbt, hält, was sie verspricht. Die folgenden Kriterien helfen Dir, ein Programm zu identifizieren, das wirklich auf den Arbeitsmarkt vorbereitet.
Prüfe, ob das Programm AZAV-zertifiziert ist
Die AZAV-Zertifizierung ist keine Formalität – sie ist die rechtliche Voraussetzung dafür, dass Dein Bildungsgutschein akzeptiert wird. AZAV-zertifizierte Anbieter werden von externen Zertifizierungsstellen geprüft und müssen nachweisen, dass ihre Programme Qualitätsstandards in Bezug auf Lehrplan, Dozierende und Lernerfolg erfüllen.
Frag‘ konkret: „Sind Ihr Kurs und Ihr Unternehmen AZAV-zertifiziert?“ und lass Dir die Zertifizierungsnummer bestätigen. Fehlt diese, ist der Gutschein nicht einsetzbar.
Achte auf die Tiefe des Lehrplans
Ein guter Lehrplan für eine Cybersecurity-Weiterbildung sollte mehr als Grundlagenwissen vermitteln. Achte auf:
- Hands-on Labs mit echten Angriffsszenarien und Verteidigungsübungen
- Zertifizierungsvorbereitung für anerkannte Abschlüsse (CompTIA Security+, CySA+, CEH)
- Aktuelle Themen wie Cloud Security, Zero Trust Architecture und NIS2-Compliance
- Erkennbaren Lernpfad von den Grundlagen bis zur Spezialisierung
Meide Programme, die ausschließlich auf Videokonsum setzen ohne praktische Übungsumgebungen.
Wer wird Dich unterrichten?
Die Qualität der Dozierenden entscheidet über den Praxisbezug des Programms. Suche nach Lehrenden, die:
- Aktive oder ehemalige Berufserfahrung in der IT-Sicherheit mitbringen (SOC, Pentesting, Security Engineering)
- Eigene Zertifizierungen halten (CISSP, CEH, CompTIA Security+)
- Fähig sind, Unterricht auf Englisch oder Deutsch zu halten – je nach Deiner Zielsprache für den Arbeitsmarkt
Mentoring & Unterstützung
Eine Weiterbildung endet nicht mit dem letzten Kurstag. Frag nach, ob das Programm folgende Unterstützung bietet:
- Individuelle Karriereberatung und Lebenslauf-Review
- Prüfungsvorbereitung und Mock-Exams
- Begleitung bis zum Jobstart (nicht nur bis Kursende)
- Community oder Alumni-Netzwerk für gegenseitige Unterstützung
Rollenspezialisierung
Cybersecurity ist kein monolithisches Berufsfeld. Je früher Du Dich auf eine Rolle konzentrierst, desto gezielter kannst Du Dich bewerben. Kläre, ob das Programm auf spezifische Karrierewege ausrichtet:
- SOC Analyst / Tier 1–3 (Incident Detection & Response)
- Penetration Tester / Ethical Hacker
- Cloud Security Engineer
- GRC-Spezialist (Governance, Risk, Compliance – besonders relevant unter NIS2)
- Cyber Threat Intelligence Analyst
Cybersteps ist Deine Cybersecurity-Weiterbildung mit Bildungsgutschein
Cybersteps ist ein AZAV-zertifizierter Anbieter für Cybersecurity-Weiterbildungen, der sich auf die vollständige Finanzierung über den Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit spezialisiert hat. Das Programm wurde entwickelt, um Quereinsteigende ohne IT-Vorerfahrung in wenigen Monaten auf operative Rollen in der IT-Sicherheit vorzubereiten.
Mit über 1.500 Absolventinnen und Absolventen hat Cybersteps nachgewiesen, dass der Weg in die Cybersecurity-Karriere auch ohne Vorerfahrung und ohne finanzielle Eigenbeteiligung möglich ist – vorausgesetzt, das Training ist praxisorientiert, zertifizierungsrelevant und von erfahrenen Fachleuten geleitet.
Was Cybersteps von anderen Anbietern unterscheidet:
- Vollständig AZAV-zertifiziert – Bildungsgutschein wird direkt akzeptiert
- Unterricht durch aktive IT-Sicherheitsexperten mit Branchenerfahrung
- Strukturierte Vorbereitung auf CompTIA Security+ und CompTIA CySA+
- Integriertes Praktikum bei Partnerunternehmen
- Karrierebegleitung bis zum ersten Job – nicht nur bis Kursende
- Unterricht auf Englisch (der Arbeitssprache der internationalen IT-Sicherheitsbranche) oder Deutsch
Wie sieht die Ausbildung tatsächlich aus?
Eine Cybersecurity-Weiterbildung bei Cybersteps ist ein Vollzeitprogramm – strukturiert, intensiv und auf Ergebnisse ausgelegt. Hier ist ein realistischer Überblick über den Alltag:
Typischer Tagesablauf:
- Morgens: Live-Unterricht mit dem Trainer (Theorie, Konzepte, aktuelle Bedrohungsszenarien)
- Mittags: Praktische Labs in simulierten Netzwerkumgebungen (Angriffe ausführen, Logs analysieren, Schwachstellen beheben)
- Nachmittags: Selbststudium, Zertifizierungsvorbereitung, Projektarbeiten
Was Du im Laufe des Programms entwickelst:
- Technisches Verständnis von Netzwerken, Betriebssystemen und Angriffsvektoren
- Praktische Erfahrung mit Security-Tools (Wireshark, Nmap, Metasploit, Splunk u. a.)
- Kommunikationsfähigkeiten für den professionellen Einsatz (Incident Reports, Kundenkommunikation)
- Zertifizierungsreife für international anerkannte Abschlüsse
Das Praktikum am Ende des Programms ist keine optionale Ergänzung – es ist ein entscheidender Baustein für den Berufseinstieg. Viele Absolventinnen und Absolventen erhalten über das Praktikum ihre erste feste Anstellung.
So bewirbst Du Dich, erhältst die Genehmigung und startest Deine Weiterbildung
Der Weg vom ersten Interesse bis zum Kursstart lässt sich in sechs konkrete Schritte gliedern:
Schritt 1: Unverbindliche Erstberatung bei Cybersteps
Nimm Kontakt auf und kläre, ob das Programm zu Deiner Situation passt. Die Beratung ist kostenlos und unverbindlich.
Schritt 2: Termin bei der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter buchen
Vereinbare ein Beratungsgespräch mit Deinem zuständigen Vermittler. Erkläre Dein Interesse an einer Cybersecurity-Weiterbildung und Deine damit verbundenen Karriereziele.
Schritt 3: Bildungsgutschein beantragen
Im Gespräch prüft der Vermittler Deine Anspruchsberechtigung und stellt – bei positivem Befund – den Bildungsgutschein aus. Bereite das Gespräch vor: offene Stellen recherchieren, Berufsbezeichnungen parat haben, Motivation klar formulieren.
Schritt 4: Bildungsgutschein bei Cybersteps einreichen
Reiche den ausgestellten Gutschein bei Cybersteps ein. Das Unternehmen kümmert sich um die Abwicklung mit der Behörde – für Dich entstehen keine Kosten.
Schritt 5: Zulassungsgespräch und Kursstart
Cybersteps führt ein kurzes Zulassungsgespräch durch, um sicherzustellen, dass Du bereit für das Vollzeitprogramm bist. Anschließend wirst Du für den nächsten Kursstart eingeplant.
Schritt 6: Weiterbildung absolvieren, Zertifizierungen ablegen, Job finden
Du beginnst das Programm, arbeitest auf Deine Zertifizierungen hin, absolvierst das Praktikum und wirst aktiv beim Berufseinstieg begleitet.
Was verdient man nach einer Cybersecurity-Weiterbildung 2026?
Das Gehalt nach einer Cybersecurity-Weiterbildung hängt von Standort, Spezialisierung und Zertifizierungen ab – liegt aber bereits beim Einstieg deutlich über dem deutschen Medianlohn.
Einstiegsgehälter
Laut Glassdoor bewegen sich Einstiegsgehälter für Cybersecurity-Rollen in Deutschland 2026 zwischen 45.000 € und 65.000 € brutto jährlich, abhängig von Region, Sprachkenntnissen und vorhandenen Zertifikaten. Großstädte wie München, Frankfurt und Berlin liegen in der Regel am oberen Ende dieser Spanne.
Mit 2–3 Jahren Berufserfahrung sind Gehälter zwischen 60.000 € und 75.000 € realistisch – für erfahrene Spezialistinnen und Spezialisten in gefragten Bereichen auch deutlich darüber (Quelle: skill-sprinters.de).
Gefragteste Spezialisierungen 2026
Laut dem Fortinet Skills Gap Report 2024 sind die am stärksten nachgefragten Spezialisierungen in Deutschland:
- Cloud Security: 52 % der Unternehmen suchen gezielt nach Cloud-Security-Kompetenz
- Cyber Threat Intelligence: 40 % der Unternehmen haben Bedarf an CTI-Analysten
NIS2 befeuert Nachfrage nach GRC-Rollen
Durch das NIS2UmsuCG wächst 2026 insbesondere die Nachfrage nach Fachkräften im Bereich Governance, Risk & Compliance (GRC). Unternehmen, die bis März 2026 beim BSI registriert sein mussten, benötigen Personal, das Informationssicherheitsmanagementsysteme (ISMS) nach ISO 27001 aufbauen und betreiben kann. Wer diese Kenntnisse in seine Weiterbildung integriert, tritt mit einem klaren Wettbewerbsvorteil in den Markt ein.
Kernbotschaft
Der Arbeitsmarkt für Cybersecurity ist stark – aber nicht automatisch zugänglich. KandidatInnen, die praktische Zertifizierungen (CompTIA Security+, CySA+) mit nachgewiesener Praxiserfahrung aus einem Praktikum kombinieren, finden deutlich schneller eine erste Stelle als Bewerberinnen und Bewerber mit rein theoretischem Hintergrund.
Zertifizierungen und Praktika zählen mehr, als Du denkst
In der Cybersecurity-Branche sind Zertifizierungen keine optionalen Extras – sie sind der primäre Qualifikationsnachweis. Recruiter und Hiring Manager nutzen sie als ersten Filter, bevor sie Lebensläufe überhaupt in die engere Auswahl nehmen.
CompTIA Security+ ist der internationale Standard für den Berufseinstieg. Die Zertifizierung wird von der US-Verteidigungsbehörde (DoD) anerkannt und ist in Stellenausschreibungen weltweit als Mindestanforderung gelistet.
CompTIA CySA+ baut darauf auf und ist auf die Arbeit im Security Operations Center spezialisiert – Bedrohungsanalyse, Log-Auswertung, Incident Response.
Das Praktikum ist der entscheidende Hebel für den Berufseinstieg. Viele Unternehmen stellen bevorzugt Kandidatinnen und Kandidaten ein, die sie bereits aus einem Praktikum kennen. Es senkt das Einstellungsrisiko für den Arbeitgeber und gibt Ihnen die Möglichkeit, sich in einer echten Arbeitsumgebung zu beweisen.
Empfehlung: Wähle eine Weiterbildung, die beide Elemente – Zertifizierungsvorbereitung und Praktikum – strukturell integriert, nicht als nachträgliche Option anbietet.
Eine letzte brutale Wahrheit
Die Nachfrage nach Cybersecurity-Fachkräften ist real. Die 120.000 offenen Stellen in Deutschland sind dokumentiert. NIS2 ist Gesetz. Der Cyber Resilience Act kommt. Die Bedrohungslage wird nicht besser.
Aber: Der Markt belohnt keine Halbherzigkeit.
Wer glaubt, nach einem oberflächlichen Online-Kurs ohne Prüfung und ohne Praxiserfahrung in eine gut bezahlte Cybersecurity-Stelle einsteigen zu können, wird enttäuscht werden. RecruiterInnen erkennen den Unterschied zwischen einer strukturierten, zertifizierungsorientierten Weiterbildung mit Praktikum und einem YouTube-Lernpfad ohne Nachweis.
2026 ist der beste Zeitpunkt für den Einstieg in Cybersecurity. Aber nur dann, wenn Du es richtig angehst: mit einer AZAV-zertifizierten Weiterbildung, mit Prüfungsvorbereitung, mit praktischer Erfahrung – und mit einem Bildungsgutschein, der Dir die finanzielle Hürde vollständig abnimmt.
FAQs: Was Menschen fragen, bevor sie sich anmelden
Kann ich teilnehmen, wenn ich kein fließendes Deutsch spreche?
Der Unterricht bei Cybersteps findet auf Englisch und/oder Deutsch statt. Die IT-Sicherheitsbranche ist international, die Tools, Dokumentationen, Zertifizierungsprüfungen und viele Arbeitgeber arbeiten auf Englisch. Deutschkenntnisse können für den Alltag hilfreich sein, sind aber keine Voraussetzung für die Teilnahme an der Weiterbildung auf Englisch.
Benötige ich Vorkenntnisse im Tech-Bereich?
Nein. Cybersteps ist explizit auf Quereinsteigende ausgerichtet. Das Programm beginnt mit den absoluten Grundlagen – Netzwerke, Betriebssysteme, IT-Grundkonzepte – und baut darauf systematisch auf. Vorherige Programmierkenntnisse sind hilfreich, aber nicht erforderlich. Was Du mitbringen solltest: Lernbereitschaft, Disziplin für ein Vollzeitprogramm und echtes Interesse an IT-Sicherheit.
Unterscheidet sich eine Cybersecurity-Weiterbildung von einem Bootcamp?
Ein Bootcamp ist in der Regel sehr kurz (wenige Wochen), stark komprimiert und oft ohne anerkannte Zertifizierungen. Eine vollwertige Cybersecurity-Weiterbildung dauert mehrere Monate, bereitet auf international anerkannte Abschlüsse vor (CompTIA Security+, CySA+) und umfasst typischerweise ein Praktikum. Für den Berufseinstieg ist der Unterschied erheblich – und für die Akzeptanz des Bildungsgutscheins ist die AZAV-Zertifizierung des Programms entscheidend, die Bootcamps in der Regel nicht aufweisen.
Ist ein Vollzeitprogramm zu intensiv für Anfänger?
Es ist fordernd – aber machbar. Vollzeitprogramme sind für AnfängerInnen oft effektiver als Teilzeitangebote, weil der kontinuierliche Lernfluss den Aufbau von Wissen und Fertigkeiten beschleunigt. Entscheidend ist, ob das Programm gut strukturiert ist und ausreichend Unterstützung bietet. Bei Cybersteps ist Mentoring explizit Teil des Programms.
Welche Karrierewege kann ich einschlagen?
Nach einer Cybersecurity-Weiterbildung stehen Dir mehrere Einstiegswege offen:
- SOC Analyst (Tier 1/2): Überwachung von Sicherheitsereignissen, Alarmanalyse, erste Incident Response
- Junior Penetration Tester: Schwachstellenanalyse und Angriffssimulation
- Cloud Security Engineer: Absicherung von Cloud-Infrastrukturen (AWS, Azure, GCP)
- IT-Security Consultant: Beratung von Unternehmen zu Sicherheitsmaßnahmen und Compliance
- GRC-Spezialist: Governance, Risk & Compliance – besonders gefragt unter NIS2
Welche Zertifizierungen sind enthalten?
Das Cybersteps-Programm bereitet gleich schon zu Beginn auf CompTIA Security+ und CompTIA CySA+ vor – zwei der international anerkanntesten Einstiegszertifizierungen in der IT-Sicherheit. Die Prüfungsvorbereitung ist strukturell in den Lehrplan integriert, nicht als separate Ergänzung. Weitere Zertifikate, u.a. von Microsoft und HackTheBox folgen, es gibt jedoch auch Wahlmöglichkeiten.
Welche Fähigkeiten entwickelt ein Cybersecurity-Analyst?
Ein Cybersecurity-Analyst entwickelt technische und analytische Kompetenzen: Netzwerküberwachung und Log-Analyse, Erkennung und Reaktion auf Sicherheitsvorfälle (Incident Response), Schwachstellenbewertung, Kenntnisse in SIEM-Systemen, Firewall-Management und Threat Intelligence. Zusätzlich lernen Analysten, Sicherheitsberichte zu verfassen, Risiken zu kommunizieren und in Teams zu arbeiten – Fähigkeiten, die für den beruflichen Alltag genauso wichtig sind wie technisches Know-how.
Was bedeutet NIS2 für meinen Berufseinstieg 2026?
Das NIS2UmsuCG ist seit Dezember 2025 in Deutschland in Kraft und verpflichtet rund 30.000 Unternehmen zur Einführung von Informationssicherheitsmaßnahmen – mit persönlicher Haftung der Geschäftsführung bei Verstößen. Die Registrierungsfrist beim BSI lief bis zum 6. März 2026. Das bedeutet konkret: Tausende Unternehmen suchen jetzt qualifiziertes Personal, das ISMS aufbauen, ISO-27001-Anforderungen umsetzen und NIS2-Compliance sicherstellen kann. Für Berufseinsteigende mit entsprechender Ausbildung ist das eine reale und unmittelbare Jobchance in einem gesetzlich getriebenen Nachfragemarkt.
Wie lange dauert es nach der Weiterbildung, bis ich einen Job finde?
Eine pauschale Garantie gibt es nicht – aber die Ausgangslage 2026 ist ausgesprochen gut. In Deutschland fehlen laut ISC² derzeit rund 120.000 Cybersecurity-Fachkräfte, und 109.000 IT-Stellen sind laut Bitkom (August 2025) unbesetzt. Kandidatinnen und Kandidaten, die eine anerkannte Zertifizierung (CompTIA Security+) mit nachgewiesener Praxiserfahrung aus einem Praktikum kombinieren, finden deutlich schneller eine erste Stelle als Bewerbende ohne diese Nachweise. Cybersteps begleitet Absolventinnen und Absolventen aktiv bis zum Jobstart – mit Bewerbungsunterstützung, Lebenslauf-Feedback und Kontakten zu Partnerunternehmen.
CEO & Mitbegründer von Cybersteps
Aviram Rispler ist ein Cybersicherheitsexperte mit über 10 Jahren Erfahrung in Schulung und Führung. Aviram ist spezialisiert auf Cloud- und Netzwerksicherheit und hat weltweit mehrere Schulungsprogramme für Berufseinsteiger*innen im Bereich Cybersicherheit geleitet.
Bereit für eine Karriere in der Cybersicherheit?




